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(FAFFJ/Vega) In der Nacht zum Sonntag wurde aus Vermutung Gewissheit: Drakonier starteten eine Invasion gegen die Freie Republik Rasalhague. Schocktruppen in der Stärke von etwa 10 Regimentern landeten auf Vega, Al Hillah und Karbala und begannen sofort mit dem Vormarsch auf die Hauptstädte der Welten. Bisher kam es noch zu keinen größeren kampfhandlungen, schwere Gegenwehr wird allerdings nicht erwartet, da die Verteidiger völlig überrascht wurden.
Die nach Vega entsendeten Landungsschiffe erreichten ihr Ziel als erstes und konnten ungehindert auf dem Planeten landen. 2 stunden später erreichten auch die Invasionstruppen auf Al Hillah und Karbala zeitgleich ihr Ziel und fanden nur vereinzelte und unkoordinierte Abwehrmaßnahmen vor. Inzwischen kontrollieren die Drakonischen Kräfte etwa 70% der Fläche der Zielplaneten. Die verteidigende Miliz beschränkte sich bis jetzt darauf den Vormarsch zu behindern. Die entscheidenden Kampfhandlungen werden wahrscheinlich stattfinden, wenn die Drakonischen Kommandeure entscheiden, in die jeweiligen Hauptstädte einzurücken. Durch die große Überzahl der Angreifer rechnen Experten jedoch nicht damit, dass sich die Kämpfe zu sehr in die Länge ziehen werden.
Der unerwartete Angriff löste ein politisches Erdbeben aus. Am heftigsten reagierten die Vereinigten Sonnen, die dem Kombinat ein Ultimatum stellten, die Handlungsweise zu erklären. Sollte bis Mittwoch Abend keine Antwort eintreffen, oder diese nicht überzeugen, wäre die Konsequenz ein Bruch des Waffenstillstandes seitens der Vereinigten Sonnen.
Dies scheint kritisch, vor allem im Hinblick auf die Stellungnahme der Clan Sternennatter Domäne (Lyranische Allianz): "Die Situation ist gefährlich. Bisher sehen wir die Vorkommnisse als Grenzkonflikt zwischen dem Kombinat und der Republik. Sollten allerdings weitere Parteien intervenieren, könnten wir uns gezwungen sehen unsere neutrale Position zu überdenken." Zu wessen Gunsten die Positionsänderung aber verlaufen könnte, dazu äußerte sich der Pressesprecher des diplomatischen Korps der Lyraner nicht.
Fest steht jedoch, dass der vergleichsweise kleine Angriff der Drakonier das Bündnisssystem in der inneren Sphäre nachhaltig beeinflussen könnte. Sollten die Vereinigten Sonnen die Aggression gegen die FRR als Vorwand für eine Wiederaufnahme des Kriegsgegen das Kombinat nutzen, wäre die lyranische Allianz gezwungen das Bündniss mit Davion zu überdenken, weil sie sich mit den Drakoniern im Kampf gegen die Claninvasion geeint sieht. Auf der anderen Seite könnte auch die Liga Freier Welten, als Teil des Sternenbunds Jade Kuritas ebenfalls die Notwendigkeit sehen einzugreifen.
Einige Stimmen behaupten der Angriff auf die FRR sei ein weiterer genialer Schachzug Jade Kuritas, der damit mehrere Ziele auf einmal erreichen könnte:
1. Entlastung von und damit Annäherung an Clan Nebelparder, der ebenfalls massiv die Welten der Freien Republik attackiert und im Moment in schwere Kämpfe auf Orestes verwickelt ist.
2. Moralschub für die in letzter Zeit schwer gebeutelten Soldaten des Kombinats, durch Siege gegen die FRR.
3. Isolation und Schwächung des Erzfeindes Vereinigte Sonnen, durch Untergrabung des Bündnisses mit den Lyranern und eventuellen Krieg mit der Liga.
Im Moment stützen sich alle Analysen jedoch nur auf Spekulationen, denn Kombinat, wie Liga Freier Welten verweigerten jeglichen Kommentar zu den Vorgängen. Dieser relativ kleine Konflikt in der Nähe der Clanfront könnte allerdings der Funke sein, der das Pulverfass entzündet, dass die IS darstellt.
-Marty Fegroves
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